Mein Müsli: Gesund in den Tag

Selbstgemachtes Früchte-Müsli
Schnell gemacht und super lecker: Früchte-Müsli ist mein perfekter Start in den Tag

Mit einem selbst komponierten Müsli in den Tag zu starten ist vor allem eines: Sensationell lecker. Ich verrate euch mein supereinfaches Rezept für ein Obst-Müsli, für das man fortan die Breze gerne verschmäht.

Wenn man sich die Blogs, Instagram-Profile und Facebook-Seiten von Läufern ansieht, begegnet man früher oder später dem ein oder anderen Bild von einem wundervoll inszenierten, leckeren Müsli, dass sich der Betreiber selbiger Seiten kurz nach der Veröffentlichung des Bildes wohl reingejagt hat. „Warum machen die das?“, habe ich mich lange gefragt, schließlich ist und bleibt das alles nur: Frühstück!

Aber jetzt, nach knapp zwei Jahren gnadenlosen Verzichts auf Brezen, Semmeln und Croissants in der Morgenstund, bin ich auch soweit. Ich will auch mein Müsli posten. Nur ist es eben nicht ganz so fein inszeniert und beleuchtet. Es ist, was es ist: Das leckerste, was man sich für einen guten Start in den Tag vorstellen kann. Jeden Tag!

Vielen Fragen mich, wie man da nur so konsequent sein kann und ob das nicht auf Dauer langweilig wird. Aber wenn’s so lecker schmeckt und dazu auch noch ordentlich Power auflädt – warum sollte ich es dann sein lassen?

Schritt 1: Die Zutaten

Das beginnt schon bei der Vorbereitung: Ich kaufe das Obst, das mir besonders gut schmeckt. Also Beeren. Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren. Dazu Birnen, Ananas, Äpfel, Orangen, Kiwis, Pfirsiche, Melone, Pflaumen, Mango und alles, was man so noch so gerne ist. Bananen, das muss ich ehrlich gestehen, kommen sehr selten in mein Müsli. Denn auch wenn die Banane anerkanntermaßen eines der Läufer-Superfoods ist: Ich mag sie einfach nicht besonders.

Dazu kommen die Zutaten fürs Müsli: Haferflocken (verschiedenste Arten), Amaranth und Quinoa gepufft, Sesam, Leinamen, Chia-Samen, Cornflakes (ungesüßt), Nüsse, Kerne (Pinien, Kürbis usw.), Cranberries – eben alles, was der Drogeriemarkt um die Ecke oder der Bioladen so hergibt. Alles kann, nichts muss. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, Hauptsache, es schmeckt.

Schritt 2: Die Zubereitung

Die Art der Zubereitung hat sich im Laufe der vergangenen beiden Jahre geändert. Während ich anfangs noch jeden Morgen 30 Minuten lang vor mich hinschnippelte, bereite ich den Obstsalat heute schon immer für ein paar Tage vor und lagere ihn dann – gut verpackt – im Kühlschrank. Das spart morgens Zeit und schmeckt trotzdem klasse.

Die Zubereitung selbst hat etwas beruhigendes, was schon meditatives. Gute, ruhige Musik, ein Gläschen Wein oder auch nur ein Wasser, alle Zutaten am Start und los! Wurde früher alles von Hand geschnippelt, so bin ich auch hier inzwischen einen entscheidenden Schritt weiter. Denn Dank meiner Frau bin ich seit meinem letzten Geburtstag stolzer Besitzer eines Nicer Dicer, dem irren Schneidegerät aus dem TV-Shop. Ja, klingt peinlich und überteuert, ist aber in der Tat eine große Hilfe!

Übrigens spare ich mir zum Obstsalat auch jedwede Zusätze wie Hönig, Agavensaft oder ähnliches. Warum? Weil man’s nicht braucht, da das Obst schon süß genug schmeckt. Und auch ein bisschen, weil ich kein Fan von Honig bin.

Das Müsli mische ich mir in einer großen Frischhaltebox zusammen. Alles rein, was Spaß macht. Abrt: Bei den Samen nicht übertreiben, denn Leinsamen und auch die gehypten Chia-Samen können zu hoch dosiert zu Verdauungsproblemen führen. Also vor allem Haferflocken, Amaranth & Co. reingeben, die Samen sorgsam dazumischen. Genauso die Nüsse und Kerne. Alles schön durchschütteln. Und schon hat man Vorrat für eine Woche und mehr.

Schritt 3: Das Müsli

Eigentlich kann’s jetzt schon losgehen, mit dem täglichen Müsligenuss. Nachdem ich aber für mich herausgefunden habe, dass mir das Müsli noch besser schmeckt, wenn es so richtig eingeweicht ist, gebe ich es jeden Abend vor dem Schlafengehen in eine Schüssel, verrühre es mit Halbfett-Milch und stelle die Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank.

Schritt 4: Genuss!

So, jetzt aber: Morgens Kühlschrank auf, Müsli raus, soviel Obstsalat aus dem Vorrat raus, wie man möchte. Und: In vollen Zügen genießen. Ein echter Knaller, wirklich! Ich zumindest freue mich jeden Abend auf Neue auf das Müsli am kommenden Morgen!

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