Voll auf Speed: Der Cloudflash von On

Rennsemmel: Der Cloudflash von On - Bild: Hersteller
Rennsemmel: Der Cloudflash von On

Mit der Idee, auf Läufer in die „Cloud“ zu bringen und diese auf kleinen Luftpolstern auf die Piste zu schicken, hat der Schweizer Laufschuhhersteller On Furore gemacht. Mit dem neuen Modell Cloudflash räumen die Eidgenossen nicht nur eine Auszeichnung nach der anderen ab, sie etablieren auch einen rasend schnellen Wettkampf-Schuh im Markt, der dazu noch unwiderstehlich aussieht.

Mit den Clouds, also den innovativ-luftigen Polstern auf den Schuhsohlen, hat die Schweizer Firma On die Sportartikelbranche ordentlich durcheinandergewirbelt. Laufen auf Luftpolstern – das war nicht nur neu, sondern auch äußerst wirksam. Zusammen mit einem Schuss modischem Look wurden die Cloud-Tec-Schuhe von On schnell zu Must-Haves bei ambitionierten wie auch Freizeit-Sportlern.

Furore auf der Rennstrecke

Mit dem neuen Cloudflash legen die Schweizer nun einen Schuh vor, der vor allem auf der Rennstrecke für Furore sorgen soll und wird. Denn: Der Cloudflash ist eine wahre Laufmaschine für alle diejenigen Läuferinnen und Läufer, die den richtigen Schuh für eine Powerrunde suchen.

Treibt Speed auf die Spitze: Der Cloudflash von On - Foto: Hersteller

Treibt Speed auf die Spitze: Der Cloudflash von On

Im Unterschied zu den bisherigen Modellen ist beim Cloudflash die neu entwickelte Außensohle direkt mit dem dünnen Speedboard, einer Art stabilisierender Mittelsohle, verbunden. Auf die klassische Mittelsohle wird jedoch verzichtet – das Zusammenspiel aus Pebax, dem reaktiven Material des Speedboards, und der neuen Cloud-Tec-Außensohle soll eine noch explosivere Laufbewegung ermöglichen.

Ausgeklügeltes Gesamtkonzept

Bei der, keineswegs durch die innovative Konstruktion geminderten Dämpfung ist On jedoch neue Wege gegangen, um noch mehr Speed aus dem Schuh zu kitzeln. 14 Cloud-Elemente befinden sich an der Außensohle des Cloudflash, jedoch werden die dämpfenden Luftpolster von der Ferse bis hin zur Schuhspitze immer flacher. Im Mittelfußbereich verzichtet man gar komplett auf den Einsatz von Clouds. Heißt im Klartext: Während der Aufprall im Fersenbereich maximal abgefedert wird, gönnt man dem Schuh im Zehenbereich, also dort, wo vor allem Vor- und Mittelfußläufern beschleunigen, den mehr oder weniger direkten Bodenkontakt. Die mittlere, cloud-freie Zone sorgt in diesem ausgeklügelten Gesamtkonzept dafür, dass die Sohle von ihrem gebogenen Zustand im Moment des Abrollens, wieder in die gerade Stellung zurückschnellen will. Genau diesen explosiven Effekt wünschen sich die Konstrukteure des Cloudflash.

Schnelle Treter: Cloudflash von On - Foto: Alex Rudolph

Schnelle Treter: Cloudflash von On

Versucht man sich dieses Prinzip nun vorzustellen, entsteht vor dem geistigen Auge genau dieser runde Bewegungsablauf, der in der druckvollen und schnellen Abstoßbewegung endet, und den der Erfinder im Sinn hatte: Ein schneller Wettkampf-Schuh sollte es werden, der beim Aufsetzen mit der Fußspitze den Druck nach hinten weiterleitet, während er schon wieder direkt mit dem Untergrund Kontakt aufnimmt, um sich wieder abstoßen zu können. Lediglich fünf Millimeter Sprengung geben dieses Prinzip in Zahlen wieder.

Rasantes Design

Doch nicht nur auf die Sohle kommt es an – Passform und Look des Schuhs sind ebenso entscheidend für den Gesamteindruck. Auch in diesen Kategorien bringt der Cloudflash eine mehr als ansehnliche Performance auf die Strecke. Der Schuh selbst verfügt Dank seines extrem leichten, aus einem Nanogewebe gefertigten Außenschuhs samt im Knöchelbereich weit ausgeschnittener Fersenkappe nicht nur über ein sehr geringes Gewicht, er schmiegt sich vom ersten Augenblick wie angegossen an den Fuß. Die eingearbeitete Skelettstruktur sorgt dabei für die nötige Beständigkeit und Robustheit und verleiht dem Cloudflash bei maximaler stofflicher Flexibilität Schutz vor dauerhafter Verformung.

On the road with Cloudflash - Foto: Alex Rudolph

On the road with Cloudflash

Dazu kommt die unwiderstehliche Optik. Auch wenn jetzt so mancher Läufer die Nase rümpfen mag, weil modische Aspekte beim Sport eine allerhöchstens untergeordnete Rolle spielen sollte: Der Cloudflash wird sich nicht nur wegen seiner hervorstechenden Rennschuh-Fertigkeiten bestens verkaufen – das frische Design wird die Kaufentscheidung zusätzlich zu Gunsten des On-Schuhs beeinflussen.

Treibt Speed auf die Spitze: Der Cloudflash von On - Foto: Hersteller

Treibt Speed auf die Spitze: Der Cloudflash von On

Auch der Laufeindruck beim Praxistest bestätigt, warum der Cloudflash 2017 den „Product of the Year“-Award der Sportmesse ISPO erhielt. Mit dem On-Produkt lässt sich ein Tempo gehen, dass man mit so manch anderem Schuh nicht erreichen wird. Bereits bei der ersten Anprobe fühlte ich mich pudelwohl im Schweizer Luxusboliden unter den Performance-Laufschuhen. Der grandiose erste Eindruck bestätigte sich auf der Strecke: Der Cloudflash ist wie gemacht für relativ kurze, schnelle Einheiten, bei denen man seiner Lust auf Speed einmal so richtig nachgehen will – solange man über die erforderliche Puste dazu verfügt.

Nix für Schwergewichte

Klar ist: Durch den direkten Bodenkontakt im Vorderfußbereich eignet sich der Cloudflash nicht ausdrücklich für lange Trainingsläufe oder einen Marathon, wenn ein Läufer – wie in meinem Fall – ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt. Denn so sehr ich die Trips mit dem On-Schuh auch genossen habe und aus dem Schuh nicht mehr raus wollte, so deutlich spürte ich am Tag nach ausgedehnten Läufen mit dem Cloudflash auch immer die erhöhte Belastung der Schienbein-Muskulatur. Für meine Wenigkeit ist stärkere Dämpfung und ein anderer Schuh also dann sinnvoll, wenn es über 15 Kilometer hinausgeht. Für leichtere Läufer dagegen sind Strecken jenseits der 15-KM-Marke mit dem Cloudflash sicher ein anhaltendes Vergnügen und können dazu beitragen, einen neuen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen.

Fotos: On / Alex Rudolph

Test-Info
Vielen Dank an den Hersteller, der uns die Produkte freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Dies hatte keinen Einfluss auf das Testergebnis. Jedes Teil wird durch ausgedehnte Läufe in der Praxis getestet.

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