Laufsong im Rampenlicht: „Freedom“

Laufsongim Rampenlicht: "Freedom" - Foto: LibelSanRo / Pixabay
Laufsongim Rampenlicht: "Freedom"

Ja, ja! Es ist ja sooo einfach. Einen genialen Musiker und seinen ebenso perfekten Song aussuchen ist ja wohl ein Kinderspiel! In meiner Serie „Laufsong im Rampenlicht“, bei dem – herausgelöst aus dem Kontext – die schönsten Laufbezüge aus großen Songs herausgefiltert und kackfrech völlig zu Unrecht in einen neuen Zusammenhang gesetzt werden, geht es heute um den „Freedom“ – von keinem Geringeren als Pharrell Williams.

Ihr habt ja auch Recht! Ist ja wohl kein Kunststück, den Überkünstler, den genialen Geist und Komponisten, den Mega-Musiker Pharrell Williams im Rahmen einer Laufsong-Ode zu preisen. Schließlich wurde „Happy“ bis an die Grenzen des Wachkomas auf allen Kanälen rauf und runtergespielt. Von seinen ganzen Kompositionen für anderen ganz zu schweigen – man denke nur „Blurred Lines“, den Megahit, den er zusammen mit Robin Thicke die Charts rauf und runter jagte. Und „Freedom“ selbst ist auch noch der Song der TV-Kampagne von Sky, demnach auch in aller Ohren.

Your first name is Free. Last name is Dom.

Aber ich bin ganz offen: Wie so viele andere auch war ich lange davor ein Riesenfan von Pharrells musikalischem Schaffen. Man erinnere sich nur an das absolut fantastische „She Wants to Move“ von N.E.R.D., hinter dem natürlich der Meister selbst steht. Bereits dieser Knaller-Song hat hunderte von „Laufsong“-Nominierungen verdient – nicht zuletzt deswegen, weil die Songzeile „Her ass is a spaceship I want to ride“ aus allen Musikclips im Netz getilgt wurde. Das Video zu „She Wants to Move“ ist übrigens nicht nur wegen des Spitzen-Sounds äußerst sehenswert.

Mind, use your power. Spirit, use your wings.

Im Gegensatz zum eher spaßigen  „She Wants to Move“, läuft es mir jedes Mal wieder eiskalt den Rücken runter, wenn ich „Freedom“ höre. Das hat viele Gründe. Da ist vor allem die ursprüngliche Intention des Stücks, auf den Umstand hinzuweisen, dass wir alle frei geboren sind, frei sein sollten und – wo das nicht gestattet ist – für unsere Freiheit kämpfen sollten. „Freedom, Freedom, Freedom“ schreit Pharrell mantramäßig immer wieder heraus – bis wir’s vielleicht mal checken. Freiheit ist Euer Grundrecht, Leute!

Your first name is King. Last is Dom. Cause you still believe in everyone

Nicht zufällig steht Pharrell im hervorragenden Musikvideo zu “Freedom inmitten einer Zwangsarbeiter-Kolonie und brüllt, in einer Art Mao-Anzug gekleidet, den Begriff immer wieder verzweifelt in die Kamera, ballt die Faust, zeigt Unterdrückung und Zivilisationsprobleme. Wir sehen zugleich die aberwitzige Abscheulichkeit und die bewegende Schönheit der Erde.

Freedom. Breathe in.

Gänsehaut aber auch, weil – wie immer bei Pharrell Williams – einfach der Beat passt. Ich weiß nicht, woher dieser Mann die offenbar nicht versiegen wollende Energie zieht, immer wieder ein neues Meisterwerk aus dem Ärmel zu schütteln. Was Pharrell anfasst, wird zu musikalischem Gold. Ein wahrer Meister seines Faches – und zuverlässiger Lieferant für sensationelle, unverzichtbare und beeindruckend gute Laufsongs.

The sun and – yes – man, are made of the same things

Den Laufsong gibt es natürlich in allen gängigen Musikshops und -Streamingdiensten – unter anderem natürlich auch bei Spotify.

Hier geht’s zu den bisherigen Laufsongs im Rampenlicht.

Laufsong im Rampenlicht
Pharrell Williams – „Freedom“

Foto: LibelSanRo / Pixabay (Thanks/Danke!)

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